
Sabine Kirchmayr-Schliesselberger / Markus Achatz
Bedingt durch das Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz 2010 einerseits sowie das Auslaufen der Aufschuboption in § 124b Z 134 EStG andererseits, kann eine (Neu-)Bewertung von nacktem Grund und Boden des betriebsnotwendigen Anlagevermögens (GuB) im Zuge der Bilanzerstellung für 2009 von Nöten sein. Wann im Konkreten davon auszugehen ist und welche Schritte diesfalls vor dem Hintergrund ertragsteuerlicher Optimierungsüberlegungen gesetzt werden müssen, wird im ersten Teil des Beitrags diskutiert. Der in der nächsten taxlex erscheinende Teil II knüpft an diese Ausführungen an und beleuchtet im Detail Möglichkeiten zur Ermittlung des Teilwerts als Bewertungsmaßstab des GuB.
Alexander Herbst
Mit dem BBG 2009 hat der Gesetzgeber die Befreiung für Beteiligungserträge für Portfoliobeteiligungen an EU- und EWR-Gesellschaften erweitert. Aufgrund der Inkrafttretensbestimmungen stellen sich dabei ua Fragen hinsichtlich in der Vergangenheit vorgenommener Teilwertabschreibungen.
David Gloser
Aus dem gegenständlichen Erkenntnis des UFS wird deutlich, dass es zur Erlangung der Unternehmereigenschaft iSd § 2 UStG und der damit verbundenen Vorsteuerabzugsberechtigung nicht ausreicht, Hobbytätigkeiten oder Privatvergnügen als gelegentliche Einnahmeerzielung zu deklarieren.
Anne-Marie Steckenbauer-Gschwandtner
Erich Wolf
Der Beitrag enthält eine Übersicht zu aktuellen M&A-Themen.
Bianca Czigler
Nicht geplante Sonderkredittilgung – Liebhaberei | Nachholverbot für Rückstellungsauflösung | Zeitnahe Ansässigkeitsbescheinigung | Gewerbliche Vermietung | Zurückbehaltung von Verbindlichkeiten | Gebühr und Gesellschaftsteuer für unbare Entnahmen | Übergang der Zuschreibungspflicht bei Einbringungen | Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs bei beabsichtigter steuerpflichtiger Veräußerung eines Grundstücks | E-Mail ohne Ausdruck | Inländischer Leistungsort bei Auslandsurkunde | Optionsentgelt | Verständigungsvereinbarungen | Vergessen eines Freibetrags ist kein Wiedereinsetzungsgrund
Christian Huber / Peter Pichler
Der Wahl des Erfüllungsortes kommt bei der Implementierung von Gebührenvermeidungsstrategien erhebliche Bedeutung zu, genügt es doch bei Auslandsurkunden, dass dieser – bei gegebener Inländereigenschaft der Parteien – im Inland liegt, um die Gebührenpflicht auszulösen. Im Falle von Kreditverhältnissen scheint sich die Tendenz beim UFS zu manifestieren, den Erfüllungsort dort anzunehmen, wo sich jenes Konto befindet, über das nach dem Willen der Vertragsparteien der Zahlungsverkehr abgewickelt werden soll. Ziel des Beitrags ist es, vor dem Hintergrund der einschlägigen zivilrechtlichen Grundlagen eine kritische Auseinandersetzung mit der Gleichsetzung von Bankkonto und Erfüllungsort zu liefern. Darüber hinaus wird auch das Verhältnis der zivilrechtlichen Zweifelsregel des § 905 Abs 2 ABGB zur gebührenrechtlichen Pro-Fisco-Klausel beleuchtet.
Andreas Damböck / Ines Hofbauer-Steffel / Martin Spornberger
Im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers sind Ansprüche der Arbeitnehmer nach Maßgabe des IESG gesichert. Das IESG regelt auch, welche Tatbestände einer Insolvenz gleichgestellt sind. Diese Regelung umfasst aber nicht sämtliche Fälle und ist daher durch Analogie erweiterbar.
Andreas Gerhartl
Der besondere Kündigungsschutz für begünstigte Behinderte besteht auch bei Änderungskündigungen. An den Inhalt eines der Änderungskündigung zustimmenden Bescheids sind allerdings, wie eine aktuelle VwGH-Entscheidung zeigt, strenge Anforderungen zu stellen.
Andreas Gerhartl
Die Reform des Kinderbetreuungsgeldgesetzes (KBGG) bringt mehr Wahlfreiheit für Eltern, insbesondere durch eine zusätzliche neue einkommensabhängige Bezugsvariante. Die Zuverdienstgrenze bei den nunmehr vier pauschalen Bezugsvarianten wurde durch Ergänzung eines individuellen Grenzbetrags flexibilisiert.
Helwig Aubauer / Rainer Thomas
Für Altersteilzeitvereinbarungen, ab 1. 9. 2009, gelten neue Regeln, um Altersteilzeitgeld beziehen zu können.
Peter Maska