
Sabine Kirchmayr / Markus Achatz
Bei Schuldzinsen aus ehemaligen betrieblichen Verbindlichkeiten stellt sich die Frage, wann diese als nachträgliche (negative) Einkünfte gem § 32 Z 2 EStG abzugsfähig sind. Dieser Beitrag geht dieser Frage auf den Grund und setzt sich mit der in der Rsp entwickelten Linie kritisch auseinander.
Sabine Kanduth-Kristen / Andreas Breschan
Im modernen Personalmanagement werden direkte Leistungszusagen in Form von Pensionszusagen immer häufiger für die Zukunftsvorsorge oder stärkere Mitarbeiterbindung eingesetzt. Dadurch können Pensionslücken geschlossen bzw ihnen eine finanzielle Absicherung im Fall einer Berufsunfähigkeit oder deren Angehörigen im Todesfall des Mitarbeiters gewährt werden. Rückdeckungsversicherungen stellen ein Instrumentarium zur Sicherstellung der notwendigen Liquidität für derartige Zusagen dar.
Josef Aichwalder
Mit der Entscheidung des EuGH in der Rs Papillon liegt ein weiteres Urteil zur Konzernbesteuerung in Europa vor. Allerdings geht es in der Rs Papillon nicht wie in den zuvor entschiedenen Fällen um die grenzüberschreitende Verwertung von Verlusten und Gewinnen im Konzern, sondern um die Frage, ob die Einbeziehung einer inländischen Enkelgesellschaft in eine steuerliche Unternehmensgruppe versagt werden darf, weil die die erforderliche Beteiligung vermittelnde Konzerngesellschaft ihren Sitz im Ausland hat.
Marie-Ann Mamut / Michael Schilcher
Hannes Gurtner / Ines Hofbauer-Steffel / Georg Kofler
PKW im Unternehmensbereich | Rechnung über Scheingeschäft – kein Vorsteuerabzug | EU-Vorgaben für Missbrauchsregeln | Gesetzesprüfungsverfahren für Mehrfachurkunden | Fruchtgenussrecht | Geschäftsführerhaftung bei mehreren Geschäftsführern | Missbrauch durch Darlehen über Zwischengesellschaft
Christian Huber / Peter Pichler
Stefan Steiger
Intercreditor Agreements sind bei M&A-Transaktionen aufgrund stetig gestiegener Akquisitions- und Finanzierungsvolumina und der damit einhergehenden Komplexität der erforderlichen Strukturen immer häufiger anzutreffen. In diesem Beitrag wird untersucht, ob ein Intercreditor Agreement per se oder als Ersatzurkunde Rechtsgeschäftsgebühren auslösen kann.
Michael Pucher
Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob es für den Eintritt der Liquidationsbesteuerung ausreicht, wenn die Gesellschaft – ohne einen formellen Auflösungsbeschluss gefasst zu haben – ihre wirtschaftliche Tätigkeit einstellt und ihr Vermögen veräußert. Entgegen der im Protokoll zum Salzburger Steuerdialog 2008 geäußerten Ansicht der Finanzverwaltung lässt sich eine bloß wirtschaftliche Liquidation nicht dem Gesetz entnehmen, sondern ist für den Eintritt in die Liquidationsphase erforderlich, dass im Auflösungsbeschluss ein auf die Auflösung gerichteter Wille der Gesellschafter eindeutig zum Ausdruck kommen muss.
Barbara Reinisch
Der OGH hat in einer Entscheidung aus neuerer Zeit festgehalten, unter welchen Voraussetzungen die im AÜG nicht geregelte Subüberlassung von Arbeitnehmern zulässig ist und welche Rechtsfolgen damit verbunden sind.
Andreas Gerhartl
Das Regierungsprogramm für die 24. Gesetzgebungsperiode sieht zur Erreichung der Ziele Wachstum und Vollbeschäftigung eine Reihe von Maßnahmen im Bereich Arbeitsrecht und Arbeitsmarkt vor, die im Beitrag kurz skizziert werden. Die geplanten Maßnahmen im Bereich Sozialversicherung werden in der nächsten Ausgabe dargestellt.
Helwig Aubauer / Thomas Neumann
In einer Phase der Absatz- bzw Auftragsschwäche sinkt der Arbeitskräftebedarf. Dieser Artikel zeigt verschiedene arbeitsrechtliche Mittel auf, mit diesem Problem umzugehen.
Rolf Gleißner